Die Mannschaftssportart mit zweieinhalbdimensionalem Spielfeld

Bist du gerne im Wasser und hast Spaß am Schnorcheln, Plantschen und Tauchen? Dann ist Unterwasserhockey genau das Richtige für dich! Wir sind immer auf der Suche nach Neueinsteigern. Also, keine Sorge, du bist herzlich willkommen! Einzige Vorausetzung ist, dass du angstfrei unter Wasser bist. Eine gute Schwimmtechnik erleichtert den Einstieg, aber auch das kann man erst noch lernen. Schau einfach vorbei und probiere es aus!

Schnuppertraining

Wir bieten euch eine Einführung in das einzige Puckspiel unter Wasser. Egal ob als Jugendliche, als Frau oder als Mann, ihr müsst lediglich Spaß am Wasser haben, alles weitere lernt ihr schnell.

Mitzubringen sind:

Badeklamotten, Taucherbrille, Schnorchel, Flossen und natürlich Spaß!

Kurze Anmeldung zum Schnuppertraining ist gewünscht.

Ansprechpartner:

Etienne Le Boulanger (0176-38585743)
Uwh.hannover@gmail.com

regelmäßige Trainingszeiten

Bild: Ingmar Janßen-Holldiek

Turnier und Trainingslager

Es gibt in Deutschland, sowie in unseren Nachbarländern die Möglichkeit an vielen Trainingslagern und Freundschaftsturnieren teilzunehmen. Hier geht es nicht um den Wettkampf, sondern primär darum Spaß zu haben und Spieler aus allen Ländern kennenzulernen.

Zum Beispiel:

Ljubljana (Slowenien) – Februar
České Budějovice (Tschechien) – Mai
München – Juli
Parma (Italien)- September
Trainingslager München – 1 bis 2 Mal im Jahr
Trainingslager Schweiz – im Sommer
Trainingslager Hannover – nach Wunsch

An alle Turnier können wir natürlich nicht teilnehmen, 2 pro Jahr wäre aber ein gutes Ziel. Favorit sind zurzeit Budweis und München. Nach Wunsch und Motivation findet man aber auch für andere Turniere immer die Möglichkeit mit einer anderen Mannschaft zu spielen.

Trainingslager und Turnier 2016

Bericht von Fabian Friese
Vom 22.07.2016 bis zum 24.07.2016 trafen sich zum dritten Mal Unterwasserhockey-Spieler aus ganz Deutschland im Volksbad Limmer in Hannover, um für ein Wochenende zusammen zu trainieren. Veranstaltet wurde das Event vom Tauchclub Hannover e.V. Alle 25 zur Verfügung stehenden Plätze waren früh ausgebucht. Die Teilnehmer kamen aus allen wichtigen Unterwasserhockey-Clubs Deutschlands (Heidelberg/Weinheim, München, Berlin, Elmshorn, Hannover), aber auch einzelne Gäste ohne Club waren vertreten.

Was ist eigentlich Unterwasserhockey?

Unterwasserhockey ist eine der wenigen Mannschaftssportarten, die unter Wasser gespielt werden. Sechs weiße Spieler treffen am Beckenboden auf sechs schwarze Spieler. Die Mannschaften kämpfen um einen Puck. Wo soll der hin? Klar! Ins Tor!

Es ist ein Sport für Frauen, Männer und Jugendliche, die Spaß unter Wasser haben und die Lust auf etwas Neues haben. Auf der ganzen Welt gibt es Unterwasserhockey. Allerdings noch nicht in allen Ländern gleich weit verbreitet. Es ist jedoch egal, wo man es spielt: Überall sorgen die Spieler dafür, dass du offen, warm und herzlich empfangen wirst!

(Direktlink)

Ausrüstung und Spielfeld

Außer dem Badeanzug brauchen die Spieler die Standard-ABC-Tauchausrüstung (Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen) und die zusätzliche UWH-Ausrüstung (eine Wasserballkappe je nach Mannschaftsfarbe, einen Mundschutz, einen Handschuh zum Schutz der Knöchel und einen Schläger für den Puck).

Die internationalen Maße für ein geeignetes Spielfeld geben uns eine Mindestfläche von 300 m² (ca. 25 m langes Becken mit 4 bis 5 Bahnen in der Breite):

  • Länge: 21 – 25 m
  • Breite: 12 – 15 m
  • Tiefe: 2 – 3,65 m (± 10%)
  • Neigung des Bodens bis zu 1 zu 20

Der Puck ist 1,3 kg ±0,2 kg schwer mit einem Durchmesser von 80 mm und eine Höhe von 30 mm.

Spielregeln

Bei Spielbeginn so wie nach jedem Tor liegt der Puck in der Mitte des Beckenbodens und die Spieler befinden sich jeweils an ihrer Torseite, auf den Anpfiff des Schiedsrichters wartend. Beim Anpfiff mittels einer Hupanlage, die auch unter Wasser zu hören ist, sprinten die Spieler los und versuchen als Erstes unter Wasser am Puck zu sein.

Der Puck darf nur mit dem Schläger geschoben oder geflickt (gepasst) werden. Die Mannschaft, die den Puck besitzt, muss den Puck in das gegnerische Tor bringen. Die andere Mannschaft verteidigt und versucht selbst in Puckbesitz zu kommen.

Jede Mannschaft darf bis zu 4 Wechselspieler haben, die jederzeit und fliegend eingewechselt werden. Bei einem Foul, wie zum Beispiel wenn der Puck mit dem Körper gestoppt wird, einem gefährlichen Flick oder unsportlichen Verhalten; werden die 2 bis 3 Wasserschiedsrichter ein visuelles Zeichen an den Hauptschiedsrichter geben, der am Beckenrand steht. Dieser wird mit der Hupanlage das Spiel stoppen. Der schuldige Spieler bzw. die Mannschaft wird geahndet, beispielsweise mit einer Strafzeit oder einer Verwarnung. Danach wird das Spiel mit einem Freistoß weitergeführt.

Vereinfachte Regeln im Unterwasserhockey

Um Unterwasserhockey mal auszuprobieren, muss man nicht das ganze Regelwerk kennen. Für Anfänger ist es ausreichend, folgende Regeln zu kennen und zu beachten:

  • Fair Play
  • Der einzige erlaubte Kontakt ist zwischen Puck und Schläger. Alle anderen Kontakte sind verboten (Schläger auf Schläger, Schläger auf Körper, Puck auf Körper, etc.)
  • Eine Mannschaft besteht aus 6 Spielern (und bis zu 4 Auswechselspielern) — aber auch mit 2 oder sogar 3 kann man im Training schon ganz ordentlich Spaß haben.

Das offizielle Unterwasser-Hockey Regelwerk findest Du hier: http://www.cmas.org/hockey/j

Tauchen mit taktischer Tiefe
Schon seit 1954: Unterwasserhockey als Alternative zum „Bahnenziehen“. Training beim TC Hannover.

Bericht von Jan Heemann in der Neuen Presse
Schwimmen als Sport kann manchmal etwas eintönig sein. Abhilfe schafft seit einigen Jahren eine Sportart, die ungewöhnlich klingt: Unterwasserhockey. Hört sich ein bisschen an, als wäre ein Eishockeyspieler aus Versehen ins Was-ser gefallen.Tatsächlich hat der Sport im Gegensatz zu Unterwassereishockey, das 2007 auch mal in Österreich ausprobiert wurde, eine recht lange Tradition. 1954 ist er in Großbritannien entstanden, als der Freitaucher Alan Blake sich und seine Mitstreiter über den Winter fit halten wollte. Daraufhin entwickelte sich auf der britischen Insel nach und nach eine Liga. 1980 gab es bereits die erste Weltmeisterschaft in Kanada.